Frühjahrskur, Woche 1

Veröffentlicht: Donnerstag, 22. Februar 2018

Die Frühjahrskur läuft jetzt schon eine Woche und ich kann jetzt schon mal sagen: dieser alte Zucker. Der macht mit mir, was er will. Das fällt mir wirklich, wirklich schwer. Ich jammere abends sehr meiner Schokolade hinterher. Sehr. Und das ist erschreckend. Dieser Punkt bedarf auf jeden Fall größerer Beachtung.

Ansonsten läuft es bei mir prima.

Ich muss sagen, mir schmeckt der Entschlackungstee (Rezept gibt es hier) hervorragend. Durch den Anteil der Minze im Rezept wird der Tee fein rund er schmeckt sogar meinem Mann :). Ungesüßt. Habe ich schon erwähnt, dass man Tees, die Bitterstoffe enthalten nicht süßen sollte? Durch die Süße wird die Wirkung der Bitterstoffe größtenteils aufgehoben und damit ist die Heilwirkung dahin. Deswegen: keinen Zucker in den Tee! Höchstens etwas Honig.

Weiterhin war ich in der letzten Woche schon zwei Mal Baden. Zwei Mal! Das ist mehr als im gesamten letzten Jahr! Und es ist herrlich! Beim ersten Mal habe ich in Rose und Lavendel gebadet. Dazu habe ich einige Tropfen meiner Rosenblütenessenz ins Badewasser gegeben. Die Rosenblütenessenz habe ich im letzten Sommer nach Art der Bachblüten-Essenzen hergestellt. Ich kann sehr empfehlen ein paar Tropfen einer Bachblütenessenz nach Befinden mit ins Badwasser zu geben. Das rundet das Badeerlebnis wirklich fantastich ab. Gewählt habe ich als Badesalz das Epsomsalz.

Auch das Einölen klappt wunderbar. Vor allem nach dem Baden und Duschen, aber auch mal zwischendurch abends oder morgens. Ich habe, wie schon vorher vermutet, mich abwechselnd mit Löwenzahn(auszugs)öl und Kokosöl eingeölt. Das Löwenzahnöl ist im letzten Frühling entstanden, nachdem ich erfahren habe, dass sich dieses Öl ausgezeichnet zur regelmäßigen Brustmassage eignet (wozu ich es jetzt auch nutze). Sobald der Löwenzahn wieder seine schönen Köpfchen gen Sonne reckt, schreibe ich darüber, wie man so ein Auszugsöl herstellt.

Die letzte Woche war bei uns viel los. Viel Arbeit, viel Familie, viel im Kopf. Deswegen war es hier auch so lange still. Ich denke, jetzt wird es wieder etwas ruhiger und ich kann öfters schreiben.

Aber genau in solchen hektischen Zeiten ist es mir gelungen, einen weiteren Teil meiner Kur zu schaffen: mich nicht unter Druck zu setzen. Zum Beispiel habe ich die Teemenge nicht über drei Tage langsam gesteigert, sondern über fünf. Und ich habe mir wirklich, wie oben schon geschrieben, die Zeit für zwei Bäder genommen.

Es ist so wichtig, dass wir in uns hineinhorchen und Kompromisse eingehen. Uns nicht unter Druck setzen. Alles langsam angehen lassen. Und wenn manches nicht klappt, dann ist das auch Okay. Einfach dran bleiben.

Wie läufts bei euch?

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