Beobachtungen während der Frühjahrskur

Veröffentlicht: Mittwoch, 28. Februar 2018

So, jetzt sind wir schon in der zweiten Woche der Frühjahrskur und wir nähern uns dem Vollmond! Es sind knapp zwei Wochen der Frühjahrskur vorbei und ich habe ein paar interessante Beobachtungen gemacht.

Tee

Ich liebe diesen Tee. Wirklich. Und zwar so, dass ich mir jetzt vormittags und nachmittags eine kleine Pause zum Trinken gönne. Ich habe das Gefühl, dieser Tee möchte einfach nicht nebenbei eben schnell getrunken oder gar vergessen werden. Ich bereite mir meinen Teeaufguss zu, lasse den Tee 5-7 Minuten ziehen und dann setze ich mich ans Fenster und genieße einfach nur meine Tasse Tee. Kein Handy, kein Buch, nach Möglichkeit auch kein Kind in unmittelbarer Nähe. Nur ich und mein Tee.
Er schmeckt mir am besten wenn er noch heiß ist, also so gerade-trinkbar-heiß meine ich damit. Dann trinke ich ihn in kleinen Schlucken und bleibe noch ein bisschen sitzen und lasse ihn nachwirken.
Vor ein paar Tagen habe ich sogar festgestellt, dass er mir bitter schmeckte, nachdem er abgekühlt war. Das ist aber nicht an allen Tagen so. Ein interessantes Phänomen.

Träume

Ich träume wie verrückt! So viel, so seltsam. Von scheinbar belanglosen Alltagssituationen bis hin zu Psychothrillern, in der einer unserer Hähne der Mad Man war (so ähnlich wie Felidae, nur waren eben die agierenden Personen Hühner und Hähne). Ich kann mich sonst nicht so häufig an meine Träume erinnern, aber seit der Kur schon. Ich denke, da kommuniziert mein Unterbewusstsein vor sich hin. Leider, leider bin ich nicht in der Lage nach dem Aufwachen meine Träume niederzuschreiben. Ich schaffe das einfach nicht.

Baden

Ach, das Baden. Es ist so wunderbar. Ich schaffe doch tatsächlich zweimal in der Woche baden zu gehen. Das hätte ich nie vermutet, aber es ist wirklich toll. Mein Vorhaben, jede Woche unter ein Thema zu stellen und dann mit entsprechenden Kräutern zu baden, gelingt mir jedoch leider nicht.
Die letzten Male habe ich mein Bad pur genossen. Nur Epsomsalz und Wasser. Ganz klar und ruhig. Ich glaube es liegt an dem Tee, dass ich kein weiteres Kraut zurzeit an mich ran lasse. Die Kräuter des Tees begleiten mich durch den Tag und sind anscheinend völlig ausreichend. Ich steuere soetwas nicht bewusst, sondern wenn ich merke, dass ich mich beim Gedanken an das Auswählen eines Badekrauts schon unwohl fühle, oder ich eher lustlos durch den Kräuterschrank stöbere - dann halte ich inne und frage mich warum das so sein könnte. Und so lasse ich im Moment die Kräuter in der Badewanne weg und bekomme so keine weiteren und zusätzlichen Informationen.

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